"Zugmitfahrt" DÜSSELDORF (2010)
Eine "Stadtrundfahrt" auf dem Rosenmontagswagen
der KG Knaasköpp am Rosenmontag durch Düsseldorf


Wir starten gegen 14 Uhr am 15. Feb. 2010 auf der Cecilienallee.
Links sehen wird den Sitz des Regierungspräsidenten und rechts den Rheinpark,
mit Schnee - ein für Düsseldorf sehr seltener Anblick. Rechts fließt der Rhein.

Im Vordergrund das Gebäude der Bezirksregierung, Amtssitz des Regierungs- präsidenten, dahinter der Turm mit Adler vom Oberlandesgericht.
Beide Gebäude entstanden in der Zeit von 1907 bis 1911.

Hinter dem Seitenflügel des Oberlandesgerichts sehen wir den "Victoria-Tower" des Hauptsitzes der Victoria Versicherung. Der 1998 fertiggestellte Turm ist mit
108 Meter das dritthöchste Gebäude von Düsseldorf.

Wir erreichen zur linken Seite das Museumsgelände Ehrenhof, auch diese Gebäude wurden Anfang des letzten Jahrhunderts erbaut. Das letzte Gebäude vor der Brücke
ist die Tonhalle, ursprünglich als Planetarium erbaut. Rechts natürlich der Rhein.

Im Hintergrund die Silhouette der Altstadt und der Rheinturm (240,5 Meter).
Auf der Litfaßsäule rechts steht kein echter Mensch, sondern das ist Kunst.
Schöpfer der "Säulenheiligen" ist der Düsseldorfer Künstler Christoph Pöggeler.

Die Oberkasseler Brücke verbindet die Düsseldorfer Altstadt mit dem Stadtteil Oberkassel. Diese 1976 neu erstellte Rheinbrücke erhielt Berühmtheit, da sie neben der alten Brücke erbaut und später um 47 Meter zur heutigen Stelle verschoben wurde.

Nach der Brücke biegen wir links ab vom Josef-Beuys-Ufer in Richtung Hofgarten.
Zur Rechten sehen wir die Kunstakademie Düsseldorf, erbaut 1875-1879,
eine wichtige Ausbildungsstätte vieler berühmter Maler und Bildhauer.

Wir folgen der Fritz-Roeber-Straße über die Abfahrt der Oberkasseler Brücke
in Richtung Heinrich-Heine-Allee. Die Heinrich-Heine-Allee trennt die
große Düsseldorfer Parkanlage Hofgarten von der Altstadt.

Das Ratinger Tor, der Hofgarten und im Hintergrund das Dreischeibenhochhaus.
Dieses 1960 fertiggestelle 94 Meter hohe Büro- und Verwaltungsgebäude ist heute
ein Firmensitz der ThyssenKrupp AG und eines der Wahrzeichen von Düsseldorf.

Das Ratinger Tor mit Blick durch den Hofgarten in Richtung Schloß Jägerhof.
Das Ratinger Tor ist ein im klassizistischen Stil erbautes Zolltor und wurde 1815 neu errichtet. Es begrenzt die Düsseldorfer Altstadt in Richtung Osten.

Auf der Heinrich-Heine-Allee, links der Hofgarten, dahinter das Opernhaus. Gerade aus sehen wir das Wilhelm-Marx-Haus. Bei der Fertigstellung 1924 war es mit 57 Metern das höchste Bürohochhaus von Deutschland.

Am Grabbeplatz - links der in "Brutalistischer Architektur" erbaute Betonkubus
der Kunsthalle. Dort finden wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst
berühmter und unbekannterer Künstler statt, dahinter die Andreaskirche.

Gegenüber der Kunsthalle das Kunstmuseum "K20" der Kunstsammlung NRW.
Die leider auf dem Bild durch Baugerüste verdeckte fensterlose, schwarze Granitfassade beherbergt wie der Name "K20" sagt, Kunst des 20. Jahrhunderts.

Das Amtsgericht Düsseldorf an der Mühlenstraße. Die Außenmauern des 1913 errichteten Gebäudes sind mit rheinischen Klinkern verblendet, die gewaltigen Säulen
der Vorderfront sind wie die Gesimse und Brüstungen aus "Fränkischem Muschelkalk".

Am Burgplatz sehen wir links den Schlossturm, das einzige Überbleibsel des Düssel-dorfer Schlosses, rechts der schiefe Kirchturm von St. Lambertus, dem wohl ältestem Bauwerk der historischen Altstadt, dessen Geschichte seit 1159 urkundlich belegt ist.

Das Rathaus der Stadt Düsseldorf ist U-förmig in drei Teilen angeordnet,
umschließt den Marktplatz und bildet so das Herz der Altstadt.
Seit über 400 Jahren ist es der Sitz des Stadtrates und dessen Vorgängern.

Mitten auf dem Marktplatz steht das Denkmal des Kurfürsten Jan Wellem.
Um das 1711 vom Bildhauer Gabriel de Grupello erstellte Reiterstandbild, überträgt
das "Erste" seit vielen Jahren live den Düsseldorfer Rosenmontagszug.

Keine 100 Meter weiter steht die Hausbrauerei "Zum Uerige". Hier wird seit 1862
Bier gebraut. Das Uerige gehört zu den ältesten Traditionsgaststätten und Brauhäusern
der "längsten Theke der Welt", wie die Düsseldorfer Altstadt auch genannt wird.

Der Carlsplatz, früher Karlplatz, ist der älteste Marktplatz in Düsseldorf. Der Markt am Carlsplatz wurde bereits im Jahr1482 durch Herzog Wilhelm bewilligt. Hier erhält man werktags feine Lebensmittel sowie Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Backwaren.

Auf der Bilker Straße sind wir gerade am Palais Wittgenstein, das aus dem Jahr 1790 stammt, vorbeigefahren. Heute beherbergt es unter anderem das Marionettentheater,
links ist das Heinrich-Heine-Institut/Museum.

Wir fahren um den Schwanenmarkt, dort steht seit 1981 das Heine-Monument. Die Gedenkstätte wurde von Bert Gerresheim zum 125. Todestag des Dichters errichtet. Im Hintergrund das LVA-Gebäude mit 123 Meter das zweithöchste Haus von Düsseldorf..

Jetzt geht es über die Hohe Straße parallel zur Bilker Straße in Richtung Altstadt.
Am Ende der Straße ist dann wieder der Carlsplatz. Die Hohe Straße ist eine Straße
mit alten, aber auch modernen Häusern mit vielen Geschäften und Restaurants. .

Die U-Bahn Baustelle auf der Elisabethstraße. Die Wehrhahn-Linie ist eine 3,4 Kilometer lange, in Bau befindliche U-Bahn-Strecke im Zentrum. Die Bauarbeiten begannen im Februar 2008 und die Fertigstellung ist für den Herbst 2014 geplant..

Blick auf die Breite Straße, rechts das Gebäude mit der Kuppel ist die Hauptver-
waltung der Commerzbank in Düsseldorf, die Bäume hinten gehören bereits zur Königsallee. Auch die Breite Str. wird Ende 2014 dank U-Bahn straßenbahnfrei sein.

Die Breite Straße ist die Bankenstraße von Düsseldorf. Hinter den rechtsseitigen
Gebäuden verläuft parallel die Königsallee. Anfang der Breite Straße steht das nach
dem Düsseldorfer Kommunalpolitiker (1851-1924) benannte Wilhelm-Marx-Haus.

Wir fahren in Richtung Königsallee. Die dicken Rohre über der Straße gehören
zu den U-Bahn-Baustellen. Sie verfolgen uns auf unserer gesamten Tour. Zentral im Hintergrund sehen wir die Schadow-Arkaden an der Schadowstraße.

Im Blick zurück sehen wir das Kaufhaus Kaufhof an der Kö, ehemals Leonhard
Tietz AG, erbaut 1906 bis 1908 von dem Architekten Joseph Maria Olbrich in der ökonomischen Blütezeit Düsseldorfs vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges.

Die Königsallee, kurz genannt, wir blicken in südlicher Richtung. In der Mitte der
Kö-Graben, rechts die Westseite mit den Banken und Nobelhotels, links die Ostseite
mit vielen hochklassigen Geschäften für ein mondänes "Lebensgefühl".

Auf der anderen Seite ist die Königsallee zur Zeit auch eine U-Bahn-Baustelle
der Wehrhahn-Linie. Links ist Kaufhof und rechts sehen wir wieder ein Stück vom Dreischeiben-Hochhaus der ThyssenKrupp AG. Hinter der Baustelle ist der Hofgarten..

Die Fußgängerbrücke über den Kögraben führt zur Bastionstraße und Westseite der
Königsallee. Wir sehen das Luisengymnasium, dahinter der Stahlhof. Die Gebäude
stammen vom Architekten Johannes Radke, erbaut in der Zeit von 1904 bis 1908.

Am Karnevalssamstag findet auf der Königsallee der sogenannte Tuntenlauf statt. Am darauf folgenden Sonntag ist der Boulevard fest in der Hand des nicht organisierten Straßenkarnevals. Rosenmontag stehen hundertausende am Straßenrand.

Die Nobelgeschäfte auf der Ostseite haben ihre Schaufenster zugebaut. Mitte des
19. Jahrhunderts war die Kö eine belebte Verkehrsader, denn am Südende der Königsallee befand sich 1838 die erste Eisenbahnlinie in Westdeutschland.

Wir verlasssen die Kö vor dem Südende und fahren über den Graf-Adolf-Platz.
Hier steht das Hochhaus GAP15 (90 m) mit einem Grundriss in Form zweier Ellipsen,
seinen Namen erhielt es aufgrund seiner Straßenanschrift: Graf-Adolf-Platz 15.

Der Graf-Adolf-Platz entstand 1891 auf dem Gelände des früheren Düsseldorfer Bahnhofs, der heute ca. 2 km östlich steht Er erhielt seinen Namen zu Ehren des
Grafen Adolf von Berg, der 1288 das "Dorf" Düsseldorf zur Stadt erhoben hatte.

Vom Graf-Adolf-Platz aus fahren wir jetzt über die Friedrichstraße entgegen der
normalen Fahrtrichtung. Hier befinden sich u.a. die Hauptverwaltung der WestLB,
das LVA-Gebäude, Sitz der Deutschen Rentenversicherung und die Blende.

Vorbei an der neugotischen Pfarrkirche St. Peter am Kirchplatz. Sie wurde nach Entwürfen des Architekten Caspar Clemens Pickel erbaut und 1898
geweiht. Sie gehört zu den größten Kirchen der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Am Ende der Friedrichstraße befinden sich die Düsseldorf Arcaden, das neue Shopping-Paradies am Bilker Bahnhof. Der Rosenmontagszug löst sich hier auf.
Unsere Zugmitfahrt geht hier zu Ende. Die Kehrmaschinen übernehmen die Straßen.


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